Cocos nucifera,
die Cocospalme (bzw. Kokospalme) und wie man dieses Pflänzchen pflegen sollte:
Erde: durchlässig und leicht sauer, ältere Exemplare kommen in Gartenerde mit Sand gut zurecht.
giessen: der Wasserbedarf ist hoch bis sehr hoch. Der Ballen darf auch einmal klitschnaß werden (aber nicht andauernd), da das Zuviel an Wasser schnell genug verbraucht wird. Erneut giessen, wenn die Oberfläche der Erde abgetrocknet ist.
Standort: Die Cocospalme benötigt ganzjährig einen extrem hellen Standort, idealerweise in praller Sonne.
Temperatur: Die Cocospalme braucht ganzjährig Temperaturen von mindestens 20 °C bei gleichzeitig extrem viel Licht. Im Winter darf notfalls die Temperatur kurzzeitig bis auf 15 °C absinken; dann stellt die Cocos nucifera aber das Wachstum ganz ein.
So, dann kann ja laut palmeninfo.de eigentlich nichts mehr schief gehen…wenn, ja wenn da nicht der Beitrag im gartenweb Forum wäre:
…Im Sommer Temperaturen zwischen 25 und 30°C, im Winter darf die Temperatur, auch besonders im Wurzelbereich, nicht unter 20°C fallen. Im Zimmer fehlt der Kokospalme die notwendige hohe Luftfeuchtigkeit, geht im Winter sicher ein… Pflanzerde zur Hälfte aus verrotteter Lauberde, zur Hälfte Lehm. Die Nuß darf bei Jungpflanzen beim Umtopfen auf keinen Fall von der Pflanze getrennt werden, da der Nährstofftransport noch durch die Nuß läuft. Beim Umpflanzen Erde mit Hölzchen nachstoßen, da die Palme festes Pflanzen liebt.
Beim Gießen auf gleichmäßige Feuchtigkeit achten. Reagiert mit Wachstumsstockung, wenn Gießwassertemperatur nicht der Raumtemperatur angepaßt ist. Die fleischigen Wurzeln sind stark fäulnisanfällig. Einmal im Frühjahr und einmal im Sommer düngen…In einem anderen Buch steht nur: wird 30 Meter hoch, zur Pflege ungeeignet.
Hmm, was da wohl stimmt bleibt abzuwarten. Jedenfalls steht sie am Südfenster und das Wasser wartet gerade darauf auf Raumtemperatur zu kommen, die Heizung ist natürlich auch an.

26. März, 2006 um 14:08
Leider hat das gartenweb Forum Recht behalten, ich musste sie beerdigen
22. Januar, 2007 um 12:32
Luftfeuchtigkeit als Grund fürs Eingehen ist absoluter Quatsch - das Foto meiner Cocospalme mit fast ausnahmslos adulten Blättern beweist es. Im Büro war die Luftfeuchtigkeit “dank” Klimaanlage gering, und es wurde trotzdem kein Wasser versprüht. Cocospalmen gehen fast immer wegen Wurzelschäden (Beschädigungen, Fäulnis infolge Übergießens etc.), wegen Schädlingen (Spinnmilben, Thripse) oder wegen mangelhafter Kulturbedingungen (zu niedrige Wurzeltemperatur, zu wenig Licht) ein.
Gruß
Chr. Caspari
26. Januar, 2007 um 21:16
…ich hab sie definitiv übergossen…:(
9. Januar, 2008 um 12:52
Ich wohne in Brasilien und in meiner Gegend ist es im Sommer staubtrocken. In meinem Garten habe ich 10 Cocospalmen verschiedener Altersklassen. Da es bis vor 4 Wochen 6 Monate nicht geregnet hatte, mußte ich mit Grundwasser giessen. Die Palmen zeigten keine Veränderung wegen des Mangels an Luftfeuchtigkeit. Ich denke die meisten Pflanzen gegen ein, weil 1. Topf zu klein gewählt wird und zu viele Wurzeln beim Umtopfen beschädigt werden.